Nichts weiter

Gar nichts

Mit dem Rücken zum ‚Eierhäuschen‘ und Blick auf die Spree. Gerade hatte er ihr erklärt, dass Fontane das Haus in seinem „Stechlin“ verewigt hatte und sie versucht klug zu denken. Fragt sich, welches Ereignis wohl früher eintreffen wird: Dass die Menschen aufhören Fontane zu lesen oder dass das Eierhäuschen oder das, was davon übrig geblieben ist, endgültig zerfällt. Die Gedanken steben auseinander wie Billardkugeln als ihr die Frage, wann er sie wohl endlich küsst, durch den Kopf schießt. Sie kichert. Heimlich. Weil da plötzlich auch die Szene aus Ariel ist, in der alle singen „Küss sie doch!“ Sie singt. Heimlich. Leise. Hofft, dass er nichts merkt. Versucht klug zu denken. Fontane. Eierhäuschen… Oh küss mich doch!

„Wollen wir weitergehen?“ Seine Frage kommt so plötzlich und überraschend, dass sie für einen kurzen Moment befürchtete, er hätte ihre Gedanken erraten. „Nein, ich möchte nicht weitergehen“, will sie antworten. „Ich will das ganze Daily-Soap-Programm! Ich will, dass Du mir tief in die Augen blickst und sagst ‚Auf diesen Moment habe ich schon so lange gewartet…‘“  Stattdessen sagt sie „Ja“ oder versucht es zumindest. Denn wie immer, wenn sie Kontrolle und Fassung verliert, verliert sie auch gleichermaßen ihre Stimme. Dabei würde sie so gern lieber mal den Anstand verlieren. Also kommt statt einer Antwort nur eine Art unterdrückter Rülpser aus ihrem Mund. Dann ein Räuspern. Und dann das JA, das eigentlich ein Nein sein soll. Wiederholt es noch einmal und überlässt es ihm den ersten Schritt zu tun, auch wenn er die falsche Richtung einschlägt.

Sie drehen sich um, laufen zurück auf den Weg, um sich in den Tross aus Spaziergängern und Joggern einzufädeln. Irgendwo hinten am Ende des Waldes bereitet sich die Sonne auf ihren Untergang vor. Mit der Dunkelheit kommt auch die Panik. Er hatte gesagt, er wäre am Abend noch verabredet. Nun waren sie seit über drei Stunden allein, zum ersten Mal außerhalb des Büros und nichts war passiert. Sie hatten geredet, gelacht, Enten beobachtet, über andere Spaziergänger gelästert, aber nichts deutete an, dass es mehr Gründe für ihn gab, hier zu sein, als einfach nur zu reden. Laufen. Schweigen. Der Spreepark zieht neben ihnen vorbei vorbei und mit ihm die Hoffnung, dass die Natur am Ende doch stärker ist. Sie blickt auf efeu-überwucherte Eisenbahnwagons, umgekippte Plastik-Dinosaurier und saugt die Luft ihrer Kindheit ein. „Wenn ich mal groß bin,“ versucht sie das Gespräch wieder in Gang zu bringen, „kaufe ich das Gelände und mache einen Freizeitpark ohne Achterbahn und Pommes daraus.“ Er bleibt stehen und lächelt sie an. „Es gäbe überhaupt keine Fressbuden in meinem Park. Stattdessen könnte man sich auf einer großen Wiese Decken und vollgepackte Picknickkörbe ausleihen…“ Weiter kommt sie nicht. Seine Augen graben sich tief in sie hinein, sein Gesicht kommt näher und für einen kurzen Moment will sie einfach nur weglaufen. Seine Hände an ihrem Kinn, seinen Lippen auf den ihren. Sie schließt die Augen. Und fühlt noch vor seinen Lippen einen beißenden Schmerz, der ihren gesamten Körper durchzieht. Ihr erster Kuss ist vorbei, bevor er begonnen hat. Eine unglaubliche Kraft zerrt sie die Länge und droht gleichsam sie zu zerquetschen, lang und dünn machen zu wollen. Sie schreit auf, will die Augen öffnen, spürt wie er sie fest an sich drückt. Der Schmerz wird qualvoller, erreicht auch die letzte Faser ihres Körpers und dehnt sich in Unendlichkeit. Das letzte, was sie wahrnimmt, ist, dass auch er schreit. Dann verliert sie das Bewusstsein.

„Wo sind wir?“, fragt sie ohne Hoffnung, dass er eine Antwort wüsste.
Der Schmerz hat sie verlassen. Sie blickt sich um. Nichts als weiß umgibt sie. Weiße Unendlichkeit, wohin sie auch schaut. Selbst der Boden ist weiß. Kalt und glatt wie Marmor und trotzdem weich und nachgiebig wie Gummi.
„Ich hab‘ keine Ahnung.“ Er steht auf, reckt und lockert sich, als hätte er stundenlang in einer unbequemen Haltung geschlafen. Dann reicht er ihr die Hand und lässt diese von da an nicht mehr los.  Sie laufen ohne sich bewusst für eine Richtung zu entscheiden, Hand in Hand, immer um sich schauend, auf der Suche nach einem Horizont, der nirgends zu entdecken ist. Sie laufen und laufen, ändern Richtung und Tempo, aber für ihre Augen ändert sich nichts.
„Ich kann nicht mehr“, sagt sie und lässt sich ohne seine Hand los zu lassen fallen.
„Hast Du Hunger?“
„Nein. Kein‘ Hunger. Kein‘ Durst. Nur müde.“
„Dann schlaf ein bisschen. Ich pass auf.“
Das helle Licht, von welcher Quelle es auch immer kommen mag, brennt noch auf ihrer Netzhaut, als sie sich endlich traut, die Augen zu schließen. Die Müdigkeit hat Erbarmen und lässt sie augenblicklich einschlafen.

Es gibt nichts zum Anlehnen. Also zieht er die Knie an seinen Körper und schließt die Arme darum. Der Schmerz, der vor der Dunkelheit kam, kriecht noch immer als leises Echo durch seinen Körper. Er spürt die Müdigkeit in sich aufsteigen, doch ihr Anblick, so klein und zerbrechlich, lässt ihn wach bleiben. Sie war ihm im ersten Moment so groß und stark erschienen. Als könne nichts sie aus der Bahn werfen, als hätte sie immer alles und jeden unter Kontrolle. Es hatte ihn gleichermaßen fasziniert wie es ihm Angst gemacht hatte. Vorhin im Wald – wie lange mochte es wohl her sein – hatte er all seinen Mut zusammen nehmen müssen, um sie zu küssen. Er hatte damit gerechnet, dass sie ihn auslachen würde, hatte sich auf einen coolen Spruch vorbereitet. Auf das hier war er nicht vorbereitet. Sie waren Stunden gelaufen, hatten weiter geredet, als wären sie noch im Wald. Nur diesmal Hand in Hand. Mit den Augen die Weite absuchend, in der Hoffnung endlich etwas zu entdecken in diesem endlosen weißen Nichts. Irgendeinen Hinweis darauf, wo sie waren und wie sie diesen Ort, der keine Grenzen zu haben schien, wieder verlassen konnten. Er hatte ihre Angst gespürt, ihren Griff, der mit jedem sinnlosen Schritt fester wurde. Und auf einmal erschien sie ihm nicht mehr so stark wie in den Wochen davor. Er schämt sich ein wenig für das wohlige Gefühl, sie so schwach zu sehen.

Sie öffnet die Augen und erblickt sein schlafendes Gesicht. Glück durchströmt ihre Adern. Doch dann wird sie sich dem weißem Nichts um seinen Körper herum gewahr und mit ihm drängt die Kälte und Angst in ihr Bewusstsein zurück. Sie kriecht näher an ihn heran, kriecht in seine Arme, schmiegt ihren Kopf an seine Brust, um nicht sehen zu müssen. Er erwacht und zieht sie an sich, streichelt ihren Rücken und küsst sie auf die Stirn. Aus zärtlichen Berührungen und der Suche nach Nähe und Geborgenheit wird Verlangen und Ekstase, bis ihre Körper schließlich noch immer bebend ineinander verschlungen erschöpft zusammensinken.

„Wir leben in einem Klischee“, sagt sie, als sie nach vielen Malen erneut erwacht. Tage, Wochen mögen vergangen sein. Sie laufen, wann immer sie die Kraft dafür haben. Ohne Orientierung, ohne Ziel und ohne zu wissen, ob es nicht doch am Ende nur ein Kreis war. Sie reden, erzählen sich von vergangenen Tagen, die lustigen und die traurigen Geschichten. Sie öffnen ihre Seelen, als alle Anekdoten erzählt sind. Wenn sie müde werden, legen sie sich an Ort und Stelle hin und schlafen eng umschlungen bis sie wieder erwachen.  Sie lieben sich, ohne dass ihnen die helle endlose Weite das Gefühl der Geborgenheit rauben kann.
„Wie leben in einem Klischee“, wiederholt sie als er nicht reagiert. „Wir leben von Luft und Liebe. Wir haben nie Hunger oder Durst. Wir haben nur uns.“ Er schweigt und ergänzt insgeheim: „… und das Nichts. Wir haben uns und das Nichts“ Und mit einem Mal wird ihm klar, dass das helle unendliche Weiß ihm von Tag zu Tag dunkler erscheint. Er versucht in ihrem Blick zu ergründen, ob es ihr ähnlich geht. Doch obwohl er mittlerweile keine Frau auf der Welt so gut kennt wie sie, findet er in ihren Augen kein Zeichen, ob sie glücklich ist über dieses Klischee oder ob es ihr ebenso schwer auf der Brust liegt wie ihm. Sie reden kaum über die Welt, in der sie gefangen sind. Sie reden über die Zeit davor, ohne zu erwähnen, dass sie vermissen, schöpfen aus den wenigen gemeinsamen Erinnerungen, lernen sich kennen und lieben. Aber nie reden sie über sich, nie über das Hier und Jetzt, nie über das Morgen. Sie schmieden keine Pläne. Und keiner von ihnen sagt, dass er glücklich sei, auch wenn es diese Momente gibt, auch wenn sie immer seltener und kostbarer werden.

„Was ist?“
„Ich weiß nicht“, hauchte sie und versuchte ihrer Stimme Kraft zu geben. „Ich hab das Gefühl, Du schläfst nur noch mit mir, weil Dir langweilig ist.“ Er gleitet aus ihrem Körper, drehte sich auf den Rücken und bedeckt seine Augen mit seinem rechten Unterarm.
„Was möchtest Du denn tun?“
„Wir könnten mal wieder reden. So wie früher.“ Er stützte seinen Oberkörper auf.
„Worüber möchtest Du bitte reden, hä?“ Seine Stimme wird laut. „Worüber? Sag‘s mir bitte! Ich weiß alles von Dir. Ich kenne jede gottverdammte Geschichte aus Deinem Leben. Ich kenne Deine Meinung zu allen Themen, die sich zu diskutieren lohnen. Also worüber möchtest Du bitte schön reden? Über die schöne Aussicht?“

Die letzten Worte schießen eiskalt und bedrohlich aus seinem Mund, klatschen mitten in ihr erschrockenes Gesicht.
„Hör auf so sarkastisch zu sein“, erwiderte sie mehr flehend als fordernd. „Für mich ist es auch nicht einfach. Das hier alles.“ Und sie macht eine ausladende Geste um sich herum, als wüsste er nicht, was sie meinen könnte. „Aber wir haben immerhin noch uns.“
„Uns? Was soll das sein?“ Seine Wut zwingt ihn aufzustehen, auf und ab zu laufen. „Uns? Nur Uns! Luft und Liebe! Mehr nicht. Du hast es damals selbst gesagt. Aber von der Luft, die atme, weiß ich wenigstens mit Sicherheit, dass es welche ist.“
„Wenn es Dir so unerträglich mit mir ist, dann geh doch!“ Er sieht die Tränen in ihren Augen, aber sie helfen ihm nicht, sich zu beruhigen oder seine Gefühle für sie wieder zu finden. Er habt seine Sachen auf, zieht sich ohne ein weiteres Wort an und geht. Er läuft wahllos in eine Richtung, dreht sich nicht um, auch wenn er ihren flehenden Blick in seinem Rücken spürt. Die Wut und Verzweiflung treibt ihn weiter ins Nichts, weit weg von ihr und erst als er sich sicher sein kann, dass er in ihren Augen nur noch ein kleiner Punkt ist, bleibt er stehen. Er kann sehen, dass sie noch da ist, aber ihr Bild ist zu klein, um zu sehen, was sie tut. Die Ruhe holte ihn ein und lässt seinen gehetzten Atem langsamer werden. Er will nicht zurück und trotzdem hält sein Blick sie in Schach, um sie ja nicht aus den Augen zu verlieren.

„Es tut mir leid.“
„Mir tut es leid.“
„Lass mich nie wieder allein.“
Ihre Worte überschlagen sich, wie die Bewegungen, die sie vollführen, um die ersehnte Nähe wieder spüren zu können. Ihre Küsse sind hastig, als hätten sie vergessen, dass um sie herum nur Unendlichkeit ist. Sie lösen sich nur kurz aus ihrer Umarmung, um sich dem Stoff, der sie noch trennt, zu entledigen. Dann geben sie sich einander und der Illusion hin, dass alles gut sei, alles wieder gut werden würde. Sie lieben sich und reden miteinander. Nicht über sich. Nicht über das Gewesene. Sie fangen an Geschichten zu erfinden und kleine Spiele. Einmal kann er sogar lachen, als sie vorschlägt, „Ich sehe was, was Du nicht siehst“ zu spielen. Doch das Lachen versiegt zu schnell, als ihm bewusst wird, dass er sich nicht mehr daran erinnern kann, wann sie das letzte Mal gelacht haben.

„Ich bin schwanger.“
„Was?“
„Ich bin schwanger.“
„Woher willst Du das wissen?“
„Ich weiß es.“ Sie spürt es bereits seit einer Weile. Anfangs hat sie es für eine Täuschung gehalten. Wie sollte sie in einer Welt, in der die Zeit still zu stehen scheint, in der man niemals Hunger oder Durst verspürt, in der sie noch nicht einmal blutet, schwanger werden? Aber dann hatte sie sein Gesicht beim Schlafen betrachtet und mit einem Male war ihr aufgefallen, das er älter geworden war. Tage später entdeckte sie ein graues Haar auf seinem Kopf und mit ihm die Gewissheit, dass ihr Gefühl sie nicht getäuscht hatte.
„Ich bin mir sicher!“, sagte sie und unterdrückt die Frage, ob er sich freue.
„Was machen wir jetzt?“, fragt er noch immer nicht ganz überzeugt, aber wohl wissend, dass sie keine Wahl haben, wenn es wahr ist. Sie zuckt mit den Schultern.
„Ich nehm‘ eine Auszeit, ok?“ Auszeiten, das hatten sie nach dem letzten großen Streit verabredet, konnte jeder nehmen, wenn es ihm zu viel wurde, wenn er Zeit zum Nachdenken und für sich brauchte. Dann trennten sie sich, gingen auf Abstand, aber nur soweit, dass sie sich immer noch gut sehen konnten. Nur der, der die Auszeit genommen hatte, konnte sie auch wieder beenden, während der andere – auch das war Teil der Verabredung – nicht sauer sein durfte. Sie lief ein paar Schritte, legte sich auf den Rücken und klappte ihre nackten Fusssohlen aneinander, wie sie es immer tat, wenn sie sich und ihren Körper nicht mehr spürte. Wenn sie Angst hatte, sich in Luft aufzulösen und alles ihr entglitt. Tränen laufen über ihr Gesicht. Ein elendiger Schrei versucht sich aus ihrem Körper zu befreien. Doch sie beißt sich auf die Lippen, damit er sie nicht hört. Und mit dem Schrei steigen die Erinnerungen an ihren ersten Kuss in ihr auf und mit ihnen, all die Phantasien und Träume, die sie damals hatte, als sie noch heimlich liebte und die sich nun nie erfüllen würden.

„Selbst wenn wir aus unseren Kleider einen Strick basteln würden, hätten wir nichts an dem wir ihn festbinden und uns erhängen könnten“, sagt sie unvermittelt in die Stille hinein. Sie sprechen nur noch selten, weil es selten etwas zu sagen gibt. Das Laufen hatten sie schon vor einiger Zeit aufgegeben, auch wenn es ihr körperlicher Zustand noch erlaubt hätte. Doch irgendwann waren sie einfach nicht mehr weitergelaufen, ohne dass sie es verabreden mussten. Sie vertraten sich nur noch die Beine, liefen um den anderen im Kreis, bis sie auch dessen müde wurden.
„Wir können hier nur sitzen und auf den Tod warten“, spricht sie weiter. Er ist überrascht, dass ihre Gedanken den seinen so ähnlich sind. Sie hatte also auch aufgegeben. Wie er, der insgeheim gehofft hatte, dass sie durch die Schwangerschaft neuen Mut fassen und ihre alte Stärke entwickeln würde.
„Du musst an das Kind denken.“
„Das Kind? Was für ein Mensch soll das werden? Das einzige, was wir ihm beibringen können, ist Laufen. Und dann werden wir sterben und es hier allein zurück lassen. Es ist schon jetzt zum Wahnsinn verurteilt. Es wird schon in der Hölle sein, bevor es stirbt. Ich will nicht mehr. Ich will dieses Kind nicht bekommen. Ich will, dass das alles hier endlich vorbei ist. Ich will sterben, aber selbst das kann ich…“ Ihre letzten Worte zerbrechen unter Tränen.

Er beobachtet, wie sich ihre Brust hebt und senkt. Sie liegt nackt vor ihm und schläft den seligen Schlaf, der gerade Geliebten, der ihr so selten vergönnt war. Er spürt die Müdigkeit in sich aufsteigen, doch ihr Anblick, so klein und zerbrechlich, lässt ihn wach bleiben. Mit seiner Hand streicht er ihr vorsichtig eine Haarsträhne aus dem Gesicht, saugt ihr Bild in sich auf, so intensiv, wie er sie vor einigen Momenten noch geliebt hatte. Mit Haut und Haaren, jede Sekunde auskostend. Er erinnert sich an ihren ersten Kuss, damals im Wald. Erinnert sich an die vielen Momente davor, in denen er sie schon küssen wollte, aber der Mut ihn jedes Mal verlassen hatte. Er denkt an die Träume und Phantasien, die er hatte, als er noch heimlich liebte und die sich nun nie erfüllen würden. Wie lange hatte er ihr Gesicht schon nicht mehr so zufrieden gesehen wie in diesem Moment. Er streicht über ihre Wange, schluckt seinen Schmerz hinunter und legte seine Hände um ihren Hals. Sie öffnete die Augen, als er beginnt zuzudrücken. Ihre Augen sprechen von Liebe und Dankbarkeit. Seine Hände drücken weiter. Bis sich ihre Augen wieder schließen und ihr Köper sich endlich entspannt. Erst Minuten später löst er seine Hände von ihrem Hals. Er streicht ihr ein letztes Mal über die Wange, küsst ihre Stirn, erhebt sich und beginnt zu laufen. Diesmal wird er sich auch dann nicht umdrehen, wenn sie nur noch ein kleiner Punkt in weiter Ferne ist.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s